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Trainingszeit - Teil 1 PDF Drucken E-Mail

Eine Frage die mir letzte Woche gestellt wurde lautet wie folgt:
"Wieviel Kilometer muß ich eigentlich in der Woche trainieren um im Sommer fit zu sein?"

Grundsätzliche eine gute Frage, mit der sich wahrscheinlich nur Wenige ernsthaft beschäftigen, aber leider zu allgemein.

Ich möchte dieses Thema mal etwas tiefer betrachten:

Vornweg:
Seinen Trainingsaufwand aufgrund von Kilometern abzuschätzen, ist ein denkbar schlechter Weg.
Ein kleines Beispiel dazu:
Ihr fahrt mit eurem MTB auf einem flachen Radweg. Wieviel Kilometer werdet ihr wohl bei gutem Wetter in einer Stunde schaffen? 25??
Gut möglich. Versucht doch jetzt mal 25km auf einem anspruchsvollen Trail zurückzulegen. 2 Stunden sind hier wohl eher eine realistische Zeit.
Und nun stellt euch vor ihr nehmt euch für eine Woche 200km vor ohne die Rahmenbedingungen zu definieren.... Bedingungen die ihr vielleicht gar nicht beeinflussen könnt - Witterung, Zustand der Wege etc.

Von daher ist es also grundsätzlich besser den Trainingsaufwand in Std. zu definieren. Dann fällts auch viel leichter, die Zeit mit einzubeziehen in der ihr beispielsweise Laufen geht etc.


Nun zurück zur Frage. Hier spielen drei Faktoren ein Rolle:
1. euer Ziel - wer die Transalp-Challenge gewinnen will muß definitiv mehr trainieren, als derjenige der, der die Feierabendrunde mit Kumpels bis zum Biergarten durchhalten will.
2. euere verfügbare Zeit - ihr könnt nicht mehr Training verplanen und verkraften als euch an echter Trainingszeit zur Verfügung steht.
3. euere körperlichen und mentalen Möglichkeiten - wer sich zu Weihnachten sein erstes Bike gekauft und vorher kaum Sport getrieben hat, wird kaum 1000 Trainingsstunden im Jahr verkraften, auch wenn er theoretisch Zeit dafür hätte.

Eigentlich sollte die Antwort auf diese Frage nur eine kurze Anmerkung werden, aber ich will euch meine Gedanken nicht vorenthalten... deshalb gibts in den nächsten Tagen noch einen zweiten Teil.